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Schwerer Verkehrsunfall auf A7 bei Knüllwald: Säugling lebensgefährlich verletzt

Symbolfoto: Depositphotos

Kassel. Am Mittag des ersten Weihnachtsfeiertages ereignete sich auf der Autobahn bei Knüllwald ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Familie mit ihrem Wagen verunglückte.

Das Auto war aus noch unbekannten Gründen von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich überschlagen und kam auf dem Dach zum Liegen. Dabei wurden die Mutter und ein vier Monate alter Junge aus dem Auto geschleudert. Beide wurden schwer verletzt. Die Verletzungen des Säuglings sind nach derzeitigen Erkenntnissen lebensbedrohlich. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang, in die auch ein Gutachter eingebunden wurde, dauern derzeit an und werden bei der zuständigen Polizeiautobahnstation Baunatal geführt. Dabei sind die Beamten auch auf der Suche nach Zeugen, die den Unfall möglicherweise beobachtet haben und weitere Angaben zum Hergang machen können.

Wie die Autobahnpolizisten berichten, ereignete sich der tragische Unfall an dem 25. Dezember gegen 12:40 Uhr. Die Familie aus München war auf der A 7 in Richtung Norden unterwegs. Aus noch unbekannten Gründen war der 3er BMW zwischen den Anschlussstellen Homberg/Efze und Malsfeld, kurz hinter der Tank- und Rastanlage Hasselberg-Ost, ins Schlingern geraten und nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Anschließend fuhr der Pkw dort durch einen Flutgraben, überschlug sich und kam auf dem angrenzenden Feld auf dem Dach zum Liegen.

Neben der 29 Jahre alten Mutter und dem vier Monate alten Säugling, die schwer verletzt wurden, zogen sich auch der 36-jährige Vater und die zwei weiteren Kinder, ein Vierjähriger und eine Sechsjährige, leichte Verletzungen zu. Alle fünf Familienmitglieder wurden von Rettungskräften zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Zudem war ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle eingesetzt. An dem Pkw war ein Totalschaden von ca. 10.000 Euro entstanden. Aufgrund der Rettungsarbeiten mussten zwei der drei Fahrstreifen der A 7 bis etwa 13:40 Uhr für den Verkehr gesperrt werden, wodurch es vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen kam. Während der Bergungsarbeiten und der Arbeiten des Gutachters vor Ort, die bis etwa 15 Uhr andauerten, war nur noch der Standstreifen gesperrt.

Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Unfall gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

PM/Polizei Nordhessen

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